Das Leerstands- und Baulückenkataster des Modellprojektes Umbau statt Zuwachs

Das Leerstands- und Baulückenkataster des Modellprojektes Umbau statt Zuwachs

Das Leerstands- und Baulückenkataster des Modellprojektes ist ein leicht handhabbares Web-basiertes Informationssystem, mit dem Gemeinden Daten zu Leerständen und Baulücken eigenständig erfassen und pflegen können. Es wurde in „Umbau statt Zuwachs“ zusammen mit dem Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen (LGLN) erarbeitet und im Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) „Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge"

Das Leerstands- und  Baulückenkataster arbeitet in zwei Stufen:

Stufe 1: Die Gemeinden übermitteln Melderegisterdaten an die zuständige Regionaldirektion des LGLN und können sich anschließend tatsächliche und potenzielle Leerstände sowie die Altersstruktur der Bewohner in Form von gut lesbaren Kartendarstellungen anzeigen lassen. Darüber hinaus stehen auch Informationen über den Denkmalschutz unmittelbar im System zur Verfügung.

Stufe 2: Qualitative Daten, z.B. über den Zustand leerstehender Gebäude und über die Bebaubarkeit von Grundstücken, können mithilfe von speziell entwickelten einheitlichen Erhebungsbögen vor Ort erfasst werden. Es bietet eine objektive Grundlage für kommunale Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse und kann Basis für die Vermarktung in einer Gebäude- und Baulückenbörse sein.

Baulücken- und Leerstandskataster
Baulücken- und Leerstandskataster

Bild: Das Leerstands- und Baulückenkataster des Modellprojektes (Bildschirmdarstellung)